Leider gibt es eine erneute Verzögerung bei unserem Bau.

21.09.17

 

Anfang dieses Monats sollte eigentlich die Badewassertechnik vergeben und beauftragt werden.

Leider lagen die Angebote der Firmen so weit über der ursprünglichen Kostenschätzung, dass die Ausschreibung aufgehoben werden musste.

Das ist bei besonders hohen Kostensteigerungen möglich.

Nun muss die Planung auf Einsparmöglichkeiten überarbeitet werden. Außerdem wird den Firmen ein längerer Zeitrahmen für die Ausführung angeboten. Mit diesen Veränderungen soll die Ausschreibung so erfolgen, dass noch in diesem Jahr eine Vergabe erfolgen kann.

 

Was bedeutet das für uns?

 

Zum einen bedeutet die Verzögerung und die verlängerte Ausführungsfrist, dass ein möglicher Eröffnungstermin im Jahr 2018 nicht mehr zu schaffen ist. Das war bis jetzt immer unser Ziel. Als nächstes werden wir natürlich auch das Gebäude noch weiter auf Einsparmöglichkeiten überprüfen, obwohl das eigentlich bereits ausgereizt ist.

 

Von Seiten der Gemeinde geht das Bauvorhaben unverändert weiter. Es gab auch keine neue Diskussion über den Bau an sich.

 

Besonders ärgerlich ist für uns natürlich, dass uns die anhaltenden Verzögerungen bei der Planung der Badewassertechnik jetzt noch mehr Zeit kosten. Eigentlich hätte diese bereits viel früher zur Verfügung stehen sollen. Auch unsere Bauarbeiten am Gebäude konnten wegen fehlender Angaben erst im Juli richtig starten. Und nun können wir erst an den Außenanlagen arbeiten, wenn wir einen Ansprechpartner einer ausführenden Firma zur Seite haben, um alle technische Details zu klären, denn nichts ist teuerer und lästiger als Arbeiten zwei mal erledigen zu müssen.

 

Vorerst werden wir uns nun weiter auf den Innenausbau konzentrieren. Eine Trockenbaufirma wird Wände einseitig verkleidet aufstellen. Dann kann der weitere Ausbau wieder in Eigenregie erfolgen.

 

Die vielen freiwilligen Helfer haben in diesem Jahr bereits 441 Stunden gearbeitet. Dazu kommen noch Maschinen und Geräte, die kostenlos gestellt wurden. Insgesamt liegen wir bei 860 Arbeitsstunden und Einsparungen in Höhe von 40.000,00€.

 

Wir von der Vorstandschaft hoffen, ihr bleibt weiter dabei, denn nur zusammen können wir das Projekt fertig stellen.